Neuropsychologie
Was ist Neuropsychologie?
Die klinische Neuropsychologie beschäftigt sich mit den Veränderungen unseres Denkens, Erlebens, Fühlens, und Verhaltens nach
angeborenen oder erworbenen Schädigungen bzw. Veränderungen des Gehirns.
Was wird in der neuropsychologischen Therapie gemacht?
Zu Beginn der Therapie wird eine genaue Diagnostik aller eventuell betroffenen Hirnleistungen durchgeführt. Das können
verschiedene Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen, das Sehen, das Rechnen, die Wahrnehmung, das planerische Denken und
das logische Denken sein.
Die Diagnostik findet zu großen Teilen computergestützt statt. Ohne Computer wäre es z.B. gar nicht möglich, wichtige Teilprozesse,
die bei Aufmerksamkeitsstörungen betroffen sein können, genau genug zu messen.
Die Therapie beinhaltet ein spezifisches, oft computergestütztes, Training der betroffenen Hirnleistungen.
Da hirnorganische Veränderungen auch unser Verhalten und unsere Emotionen verändern können, findet häufig begleitend eine
verhaltenstherapeutische Intervention statt. Die Therapie ist speziell an den besonderen Bedürfnisse und Kompetenzen dieser
Patienten ausgerichtet.

computergestütztes Training der geteilten Aufmerksamkeit